www.Falko-Hennig.de
14. Oktober, Dorotheenstaedtische Buchhandlung (Berlin, Turmstr. 5), 20 Uhr:
100% BERLIN
Sarah Schmidt, Helmut Hugler, Iris Niedermeyer, Uli Hannemann & Falko Hennig.
15., 16. und 17. Oktober, Zürich (Schweiz), Keller 62:
Radio Hochsee, am 17. Oktober. Johnny Cash mit Doc Wolf und Mario Weber.
20. Oktober, 20.30 Uhr, Kaffee Burger (Berlin):
Radio Hochsee Themenabend
Schwarzer Humor gegen schwarze Zeiten,
Randy Newman und die anderen.
Gast Experten: Manfred Maurenbrecher und Helmut Hugler.
5,- Euro.
Mittwoch, 7. X. 09, wechselnd:
Schreibtisch: Ziemlich verkatert nach Königs Wusterhausen, der Name stammt vom slawischen "wostrow" für Insel. Mit Schwester Claudia ins Schloss, schöne Führung durch Frau Polenz, das grausame Fuchsprellen, mit Netzen wurden die armen Tiere so oft nach oben geschleudert, bis sie sich genug Knochen gebrochen hatten, um zu sterben, ab und an konnte einer durch die Tücher entkommen, daher stammt die Redewendung "durch die Lappen gehen". Ähnliches gibts von der Hirschhetze, die Hunde bildeten Ballen oder auch Ball, um den Hirsch zu töten, musste man am Ball bleiben.
Aus einem Gefühl der Sinnlosigkeit heraus mache ich mich daran, wenigstens den Oktober für meinen Blog zu kastrieren.
Finde zufällig den Artikel aus dem Hamburger Abendblatt, von dem ich bisher nur gerüchteweise gehört hatte:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1187543/Das-sind-nette-lockere-Jungs.html
Mit Bohnekaffee vor Simpsons "Am Anfang war die Schreiraupe" Halluzinationen: Teufel und Engel auf Homers Schultern, Teufel ersticht Engel.
Einkaufen, Kartoffelpuffer mit Quark einkaufen und braten, ein französischer Dokumentarfilm über Viktor Krawtschenko und die Affäre des moskauhörigen Paris (2009) und dann weiter ans Exzerpieren von Fischers "Die Charité", ein herrliches Buch. Rechner also aus.
Sofa: "Sadistico" ("Play Misty For Me", USA 1970) ein ganz schöner Film über eine Stalkerin, erste Regiearbeit von Clint Eastwood. Oh Gott, jetzt besticht die Stalkerin die Haushälterin, ziemlicher Horrorfilm.
Donnerstag, 8. X. 09, Regen:
Schreibtisch: An meine Massenmehl, nach 10, Telefonat mit David, der aus Kalifornien zurück ist.
Werde mich zum Arbeiten wieder ins Bett legen.
Beunruhigendes aus Kenia, es werden massenhaft Waffen gekauft, Wettrüsten zwischen den Volksgruppen, die Regierung ist untätig.
Mache mich heroisch an den Abwasch, Abkochen der Haarbürsten, Betten neu beziehen, Wäsche, eigentlich ist es schön. Wieso konnte ich das all die Jahre vorher nicht genießen?
Pult: Unglaublich, Herta Müller Nobelpreis, meine Jurorin von Schloss Solitude, jetzt kenne ich eine persönlich! Schreibe ihr eine Glückwunschkarte.
Beginn der Sortierung für Geburtstagsfeier, Wäsche, nachdem die Kinder die Bücherstapel aus ihrem Bett entfernt haben.
Bis halb 5 habe ich Fischers Buch endlich durch, die letzten Kapitel wirken sehr wie eine Selbstdarstellung, insofern sehr brauchbar für meine Zwecke. Loch im Bauch, ein Apfel kommt hinein.
Derzeit Armband der einen Uhr kaputt, bei der anderen Batterie leer.
Würde jetzt gern die Exzerpte ins Reine und ins Allgemeine Kapitel schreiben, aber habe nur 10 Minuten bis zu den Simpsons, und dabei will ich Kartoffeln schälen.
Sofa: Simpsons, Helloween-Folge, ich hol mal die Kartoffeln.
Sofa: Ab 9 wieder am Arbeiten, Allgemeines Kapitel. Was einem zusätzlich gegen jegliche Geschichtsschreibung misstraurisch machen muss, wie ich nach Monaten von Arbeit an der Charité-Chronik nun in der Endredaktion leicht und nur wegen der Lesbarkeit ganze Themenkomplexe um 50 Jahre verschiebe oder statt bei einem klaren Jahr zu bleiben, sie ins Ungefähre bringe. Aber Spaß machts doch.
(Pult, 9. X. 09:) Katja und Ahne sowie Heidi, später, als ich schon wieder nach oben gehe, Michael mit Freundin oder Frau.
Im Bett noch Horst Wessel bis gegen Mitternacht.
Freitag, 9. X. 09, sonnig:
Pult: Ab viertel nach 9 hat meine kleine Punkerin die Wohnung verlassen und ich kann mich der Pressearbeit für den Simpsons-Gesundheitswesen-Abend vorbereiten.
Brief an Lubosch Held mit Postern, Geburtstagseinladungen.
Sitze an Korrekturen und Ergänzungen der Charité-Chronik, allgemeiner Teil.
Obama Friedensnobelpreis, ob ihn das über die Niederlage Chicagos bei Olympia hinwegtröstet?
Sofa: Allgemein ist man im Netz der Meinung, wenn dieser Preis als Ansporn verliehen wird, hätte man ihn besser Ahmadinedeschad verliehen. Was nun passieren könnte, dass wir den ersten Friedensnobelpreisträger erleben, der einen Krieg beginnt. Aber ich klopf dreimal auf Holz.
Schreibtisch: Mit Tochter essen, neue Uhrenbatterie einsetzen lassen, Flugzettel und Geburtstagseinladungen kopieren gehen.
Halumi will sie im Adonis, beim Uhrmacher lobt er die a.b.art, die will er auch ins Programm nehmen, die werde er hier gut verkaufen, wieviel die denn gekostet habe? Und das DeDeRon-Armband sei zwar noch gut, aber ich sollte es mal waschen. Da hat er ekelerregend recht.
Schreibtisch: Postkarten-Einladungen an die ewiggestrigen ohne E-Post-Anschluss.
Allgemeins Gefühl beim Arbeiten: Die Ernte ist aufgegangen und zum Großteil eingebracht, eigentlich gehts schon ans Brötchenbacken.
Sofa: Simpsons-Time, schade, dass die Kinder nicht da sind, die kommen sonst zur Melodie immer zu mir vor die Röhre. "Klassenkampf", hypnagoge Halluzinationen bei Bart, unter anderem taucht Bender auf. Hinweis auf Lage von Springfield, der Bundesstaat gehört zu den früheren Nordstaaten, die Hauptstadt heißt Capital City.
"Marge - oben ohne", Rückerinnerung an Trumans Wahl im History Channel, Carter, Bush sr. und Clinton als die drei Stooges. Krusty hat den Clown bei Batman gespielt. Gesundheitswesen: rumänischer Schönheitschirurg verpasst Marge Riesenmöpse. Lächellösung, Marge: "Haben Sie mir Drogen gespritzt?" "Medizinisch gesehen ist es Gift."
Ein schöner Dokumentarfilm "Ghana - Heimat der Boxer" (GB 2007), dabei Spiegeleier auf Schafskäsebroten, traurig hier ohne die Kinder, kann ich schon mal auf die Zeit vorbereiten, wenn sie aus dem Haus sind. Wieder ein holdes Weib zu erringen wäre auch nicht so schlecht. Aber ein Mann, der immer nur tippend vorm Fernseher sitzt ist nun auch nicht das Gelbe vom Ei.
Eine gigantische Kanne von Rotbusch-Lemongrass-Pfefferminztee soll mich durch den dritten alkoholfreien Abend in die Nacht tragen.
Weiter am Allgemeinen Teil, der Fernseher, mein Freund, ist ja bei mir. Die E-Post habe ich schon abgedreht, FaceBook auch, nur Twitter lass ich noch als Pausenclown zu.
Die Nasa bombardiert den Mond und der US-Präsident kriegt den Friedensnobelpreis am selben Tag.
"Coyote Ugly" (USA 2000) so schlecht, dass man nicht einmal dabei arbeiten kann, also zu "Industrie-Dynastien in NRW, Deichmann", da wird man wenigstens nicht noch beim Wegkucken dümmer. Und kucke doch aus einem inneren Drang wieder ins ewig leer bleibende E-Postfach.
Aber jetzt "Klassenmord" (GB 2005) auf Arte ist ganz annehmbar. Scheint so ein Mystery-Thriller zu sein mit mordenden Kindern, die auf Fotos nur verschwommen zu sehen sind und nicht altern.
Der Twitter-Wal, der von den Vögelchen aus dem Meer gehievt wird, leuchtet mir nicht ganz ein, was haben die gegen Wale?
Arbeite an Virchow und der Tuberkulose.
Samstag, 10. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Bis gegen 11 schlafe ich, nach drei Clausthalern 9 Stunden Schlaf, herrlich.
Prokrastiniere mit weiteren Geburtstagseinladungen vor mich hin. Erst gegen 1 weiter an den allgemeinen Teil, mein Leben im Gegenglück des Geistes und des Körpers. Und selbst bei der widerlichen Radfahrt durch den inzwischen strömenden Regen überwiegt das Glück: Endlich wieder wasserdichte Schuhe.
Ansonsten gibt es inzwischen eine erfreuliche Menge an Zusagen für meinen Geburtstag.
(Keller No. 10, 11. X. 09:) Recht angenehme Lesung im Mastul, von dem Döner muss ich die ganze Zeit Schwaden von Knoblauch getränktem (A?) Fleischgeruch rülpsen.
Danach schön kiffen, wodurch ich etwas verstrahlt durch die Gegend tapere. Café Cralle zu Hinarks Geburtstag, noch ein Bier, schon etwas Besorgnis erregend, dass ich mich gleich am ersten Tag (Schreibtisch, 11. X. 09:) nach meiner 3tägigen Abstinenz so besaufe.
Heimfahrt durch Sprühregen.
Sonntag, 11. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Verpasse einigermaßen absichtlich das Sonntagsrätsel, bin auch so, als ich gegen 11 aufstehe, noch verkatert genug.
Suche nach dem Dokument der Straße, das ich seinerzeit in der Straßburger Straße gefunden habe. In welchem Jahr war das nur?
Keller No. 10: Finde das Dokument der Straße, wohl vom Februar 2001, und sitze dann bei Roberts Radio Voodoo im Keller, während Ahne seine Nachrichten vorliest.
Meine Stimme ist schwach und stottere auch einigermaßen beim Vorlesen des Kuhbier-Tagebuches herum.
http://robertweber.wordpress.com/2009/10/11/dokumente-der-strase/
Danach oben weiter am allgemeinen Teil, immerhin bin ich schon beim Ende der 1920er Jahre.
Blocke das erste Mal eine Institution auf Twitter, KerzenShop, komme ich dafür in die Hölle?
Nach 4 ans Überspielen der letzten Aufnahmen meines H2, dann ans Kopieren der Fotos.
Sofa: Simpsons "Lehrerin des Jahres", Black-Hawk-Hubschrauber-Trip von Bart, burlesker 1. Weltkrieg. Bildliche Vorstellung von Bart zu möglichen Liebhabern von Mrs. Krabappel.
Schreibtisch: Leider sind die Kartoffeln für den Kartoffelbrei nicht richtig durch, esse trotzdem alles auf.
Montag, 12. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Um 9 auf, zwei Stullen zum Frühstück, Lustlosigkeit, müsste mich dringend um Korrektur der Auftrittsankündigung und ans Anschreiben aller Schweizer Bekannten machen. Wobei die Ankündigung beim Nachlesen allgemein genug ist, so dass sie so bleiben kann.
Frisiere eine Chronik, damit ich meine Rundmail samt Hinweis darauf verschicken kann, warum das alles? Nobody knows but me.
100% BERLIN
Sarah Schmidt, Helmut Hugler, Iris Niedermeyer, Uli Hannemann & Falko Hennig.
15., 16. und 17. Oktober, Zürich (Schweiz), Keller 62:
Radio Hochsee, am 17. Oktober. Johnny Cash mit Doc Wolf und Mario Weber.
20. Oktober, 20.30 Uhr, Kaffee Burger (Berlin):
Radio Hochsee Themenabend
Schwarzer Humor gegen schwarze Zeiten,
Randy Newman und die anderen.
Gast Experten: Manfred Maurenbrecher und Helmut Hugler.
5,- Euro.
Mittwoch, 7. X. 09, wechselnd:
Schreibtisch: Ziemlich verkatert nach Königs Wusterhausen, der Name stammt vom slawischen "wostrow" für Insel. Mit Schwester Claudia ins Schloss, schöne Führung durch Frau Polenz, das grausame Fuchsprellen, mit Netzen wurden die armen Tiere so oft nach oben geschleudert, bis sie sich genug Knochen gebrochen hatten, um zu sterben, ab und an konnte einer durch die Tücher entkommen, daher stammt die Redewendung "durch die Lappen gehen". Ähnliches gibts von der Hirschhetze, die Hunde bildeten Ballen oder auch Ball, um den Hirsch zu töten, musste man am Ball bleiben.
Aus einem Gefühl der Sinnlosigkeit heraus mache ich mich daran, wenigstens den Oktober für meinen Blog zu kastrieren.
Finde zufällig den Artikel aus dem Hamburger Abendblatt, von dem ich bisher nur gerüchteweise gehört hatte:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1187543/Das-sind-nette-lockere-Jungs.html
Mit Bohnekaffee vor Simpsons "Am Anfang war die Schreiraupe" Halluzinationen: Teufel und Engel auf Homers Schultern, Teufel ersticht Engel.
Einkaufen, Kartoffelpuffer mit Quark einkaufen und braten, ein französischer Dokumentarfilm über Viktor Krawtschenko und die Affäre des moskauhörigen Paris (2009) und dann weiter ans Exzerpieren von Fischers "Die Charité", ein herrliches Buch. Rechner also aus.
Sofa: "Sadistico" ("Play Misty For Me", USA 1970) ein ganz schöner Film über eine Stalkerin, erste Regiearbeit von Clint Eastwood. Oh Gott, jetzt besticht die Stalkerin die Haushälterin, ziemlicher Horrorfilm.
Donnerstag, 8. X. 09, Regen:
Schreibtisch: An meine Massenmehl, nach 10, Telefonat mit David, der aus Kalifornien zurück ist.
Werde mich zum Arbeiten wieder ins Bett legen.
Beunruhigendes aus Kenia, es werden massenhaft Waffen gekauft, Wettrüsten zwischen den Volksgruppen, die Regierung ist untätig.
Mache mich heroisch an den Abwasch, Abkochen der Haarbürsten, Betten neu beziehen, Wäsche, eigentlich ist es schön. Wieso konnte ich das all die Jahre vorher nicht genießen?
Pult: Unglaublich, Herta Müller Nobelpreis, meine Jurorin von Schloss Solitude, jetzt kenne ich eine persönlich! Schreibe ihr eine Glückwunschkarte.
Beginn der Sortierung für Geburtstagsfeier, Wäsche, nachdem die Kinder die Bücherstapel aus ihrem Bett entfernt haben.
Bis halb 5 habe ich Fischers Buch endlich durch, die letzten Kapitel wirken sehr wie eine Selbstdarstellung, insofern sehr brauchbar für meine Zwecke. Loch im Bauch, ein Apfel kommt hinein.
Derzeit Armband der einen Uhr kaputt, bei der anderen Batterie leer.
Würde jetzt gern die Exzerpte ins Reine und ins Allgemeine Kapitel schreiben, aber habe nur 10 Minuten bis zu den Simpsons, und dabei will ich Kartoffeln schälen.
Sofa: Simpsons, Helloween-Folge, ich hol mal die Kartoffeln.
Sofa: Ab 9 wieder am Arbeiten, Allgemeines Kapitel. Was einem zusätzlich gegen jegliche Geschichtsschreibung misstraurisch machen muss, wie ich nach Monaten von Arbeit an der Charité-Chronik nun in der Endredaktion leicht und nur wegen der Lesbarkeit ganze Themenkomplexe um 50 Jahre verschiebe oder statt bei einem klaren Jahr zu bleiben, sie ins Ungefähre bringe. Aber Spaß machts doch.
(Pult, 9. X. 09:) Katja und Ahne sowie Heidi, später, als ich schon wieder nach oben gehe, Michael mit Freundin oder Frau.
Im Bett noch Horst Wessel bis gegen Mitternacht.
Freitag, 9. X. 09, sonnig:
Pult: Ab viertel nach 9 hat meine kleine Punkerin die Wohnung verlassen und ich kann mich der Pressearbeit für den Simpsons-Gesundheitswesen-Abend vorbereiten.
Brief an Lubosch Held mit Postern, Geburtstagseinladungen.
Sitze an Korrekturen und Ergänzungen der Charité-Chronik, allgemeiner Teil.
Obama Friedensnobelpreis, ob ihn das über die Niederlage Chicagos bei Olympia hinwegtröstet?
Sofa: Allgemein ist man im Netz der Meinung, wenn dieser Preis als Ansporn verliehen wird, hätte man ihn besser Ahmadinedeschad verliehen. Was nun passieren könnte, dass wir den ersten Friedensnobelpreisträger erleben, der einen Krieg beginnt. Aber ich klopf dreimal auf Holz.
Schreibtisch: Mit Tochter essen, neue Uhrenbatterie einsetzen lassen, Flugzettel und Geburtstagseinladungen kopieren gehen.
Halumi will sie im Adonis, beim Uhrmacher lobt er die a.b.art, die will er auch ins Programm nehmen, die werde er hier gut verkaufen, wieviel die denn gekostet habe? Und das DeDeRon-Armband sei zwar noch gut, aber ich sollte es mal waschen. Da hat er ekelerregend recht.
Schreibtisch: Postkarten-Einladungen an die ewiggestrigen ohne E-Post-Anschluss.
Allgemeins Gefühl beim Arbeiten: Die Ernte ist aufgegangen und zum Großteil eingebracht, eigentlich gehts schon ans Brötchenbacken.
Sofa: Simpsons-Time, schade, dass die Kinder nicht da sind, die kommen sonst zur Melodie immer zu mir vor die Röhre. "Klassenkampf", hypnagoge Halluzinationen bei Bart, unter anderem taucht Bender auf. Hinweis auf Lage von Springfield, der Bundesstaat gehört zu den früheren Nordstaaten, die Hauptstadt heißt Capital City.
"Marge - oben ohne", Rückerinnerung an Trumans Wahl im History Channel, Carter, Bush sr. und Clinton als die drei Stooges. Krusty hat den Clown bei Batman gespielt. Gesundheitswesen: rumänischer Schönheitschirurg verpasst Marge Riesenmöpse. Lächellösung, Marge: "Haben Sie mir Drogen gespritzt?" "Medizinisch gesehen ist es Gift."
Ein schöner Dokumentarfilm "Ghana - Heimat der Boxer" (GB 2007), dabei Spiegeleier auf Schafskäsebroten, traurig hier ohne die Kinder, kann ich schon mal auf die Zeit vorbereiten, wenn sie aus dem Haus sind. Wieder ein holdes Weib zu erringen wäre auch nicht so schlecht. Aber ein Mann, der immer nur tippend vorm Fernseher sitzt ist nun auch nicht das Gelbe vom Ei.
Eine gigantische Kanne von Rotbusch-Lemongrass-Pfefferminztee soll mich durch den dritten alkoholfreien Abend in die Nacht tragen.
Weiter am Allgemeinen Teil, der Fernseher, mein Freund, ist ja bei mir. Die E-Post habe ich schon abgedreht, FaceBook auch, nur Twitter lass ich noch als Pausenclown zu.
Die Nasa bombardiert den Mond und der US-Präsident kriegt den Friedensnobelpreis am selben Tag.
"Coyote Ugly" (USA 2000) so schlecht, dass man nicht einmal dabei arbeiten kann, also zu "Industrie-Dynastien in NRW, Deichmann", da wird man wenigstens nicht noch beim Wegkucken dümmer. Und kucke doch aus einem inneren Drang wieder ins ewig leer bleibende E-Postfach.
Aber jetzt "Klassenmord" (GB 2005) auf Arte ist ganz annehmbar. Scheint so ein Mystery-Thriller zu sein mit mordenden Kindern, die auf Fotos nur verschwommen zu sehen sind und nicht altern.
Der Twitter-Wal, der von den Vögelchen aus dem Meer gehievt wird, leuchtet mir nicht ganz ein, was haben die gegen Wale?
Arbeite an Virchow und der Tuberkulose.
Samstag, 10. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Bis gegen 11 schlafe ich, nach drei Clausthalern 9 Stunden Schlaf, herrlich.
Prokrastiniere mit weiteren Geburtstagseinladungen vor mich hin. Erst gegen 1 weiter an den allgemeinen Teil, mein Leben im Gegenglück des Geistes und des Körpers. Und selbst bei der widerlichen Radfahrt durch den inzwischen strömenden Regen überwiegt das Glück: Endlich wieder wasserdichte Schuhe.
Ansonsten gibt es inzwischen eine erfreuliche Menge an Zusagen für meinen Geburtstag.
(Keller No. 10, 11. X. 09:) Recht angenehme Lesung im Mastul, von dem Döner muss ich die ganze Zeit Schwaden von Knoblauch getränktem (A?) Fleischgeruch rülpsen.
Danach schön kiffen, wodurch ich etwas verstrahlt durch die Gegend tapere. Café Cralle zu Hinarks Geburtstag, noch ein Bier, schon etwas Besorgnis erregend, dass ich mich gleich am ersten Tag (Schreibtisch, 11. X. 09:) nach meiner 3tägigen Abstinenz so besaufe.
Heimfahrt durch Sprühregen.
Sonntag, 11. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Verpasse einigermaßen absichtlich das Sonntagsrätsel, bin auch so, als ich gegen 11 aufstehe, noch verkatert genug.
Suche nach dem Dokument der Straße, das ich seinerzeit in der Straßburger Straße gefunden habe. In welchem Jahr war das nur?
Keller No. 10: Finde das Dokument der Straße, wohl vom Februar 2001, und sitze dann bei Roberts Radio Voodoo im Keller, während Ahne seine Nachrichten vorliest.
Meine Stimme ist schwach und stottere auch einigermaßen beim Vorlesen des Kuhbier-Tagebuches herum.
http://robertweber.wordpress.com/2009/10/11/dokumente-der-strase/
Danach oben weiter am allgemeinen Teil, immerhin bin ich schon beim Ende der 1920er Jahre.
Blocke das erste Mal eine Institution auf Twitter, KerzenShop, komme ich dafür in die Hölle?
Nach 4 ans Überspielen der letzten Aufnahmen meines H2, dann ans Kopieren der Fotos.
Sofa: Simpsons "Lehrerin des Jahres", Black-Hawk-Hubschrauber-Trip von Bart, burlesker 1. Weltkrieg. Bildliche Vorstellung von Bart zu möglichen Liebhabern von Mrs. Krabappel.
Schreibtisch: Leider sind die Kartoffeln für den Kartoffelbrei nicht richtig durch, esse trotzdem alles auf.
Montag, 12. X. 09, bedeckt:
Schreibtisch: Um 9 auf, zwei Stullen zum Frühstück, Lustlosigkeit, müsste mich dringend um Korrektur der Auftrittsankündigung und ans Anschreiben aller Schweizer Bekannten machen. Wobei die Ankündigung beim Nachlesen allgemein genug ist, so dass sie so bleiben kann.
Frisiere eine Chronik, damit ich meine Rundmail samt Hinweis darauf verschicken kann, warum das alles? Nobody knows but me.
Hennig - 12. Okt, 11:05
